Obwohl alle davon ausgegangen sind, dass das HTC M7 offiziell auf dem MWC vorgestellt wird, hat HTC nun überraschend ein Event angekündigt, an welchem nun bereits vor dem MWC das neue Gerät vorgestellt werden könnte.
Viel interessanter ist allerdings die Frage, welcher Chip im neuen Flaggschiff zum Einsatz kommt. Im letzjährigen Topmodell HTC One X sowie One X+ war ein Tegra 3 Chip von Nvidia verbaut, wohingegen das LTE Modell One XL sowie das One S auf dem Snapdragon S4 von Qualcomm setzten. Das neue HTC Butterfly mit FullHD Display setzt ebenfalls auf den Snapdragon S4.
Obwohl der Tegra Chip ausreichend Leistung versprach, gab es zum Start doch einige Probleme mit Spielen, die nicht vernünftig liefen. Ob das bei der Einführung der neuen Variante auch der Fall sein sollte, bleibt natürlich abzuwarten.
Eigentlich stehen alle Signale in Richtung Qualcomm – allerdings wollen die Kollegen von Pocketdroid aus sicherer Quelle erfahren haben, dass HTC wieder auf Nvidia setzen wird beim neuen Topmodell. Der Prozessor soll auf vier Cortex A15 Kernen aufbauen, welcher sogar Ultra-HD Videos unterstützt.
Welche Variante würdet ihr bevorzugen? Nutzt doch das Forum oder die Kommentarfunktion.Wir warten gespannt auf das HTC Event und welche Spekulationen nun eintreffen werden. (via)
Dead Trigger zählt zu den unterhaltsamsten Shootern für Smartphones bzw. Tablets. Entwickler Madfinger hat nun den Nachfolger Dead Trigger 2 angekündigt, welcher vor allem auf Tegra 4 Geräte ausgelegt sein soll.
Auf der CES 2013 hat Nvidia ja gerade erst den neuen Tegra 4 vorgestellt und dabei Dead Trigger 2 angekündigt. Im zweiten Quartal diesen Jahres soll das Spiel nun erscheinen, so Entwickler Madfinger.
Der Shooter ist wirklich beeindruckend. Mobile Geeks hat dazu ein kurzes Gameplay Video veröffentlicht, welches ich euch nun zeigen möchte.
Nach deutscher Zeit am frühen Morgen wurde in Las Vegas die CES 2013 inoffiziell mit der Pressekonferenz von Nvidia eingeleitet. Dort wurde zunächst die neue High-End-SoC-Plattform Tegra 4 mit dem Codenamen Wayne offiziell vorgestellt.
So richtig überraschend war die Präsentation von Nvidias neuem SoC nicht. Der Tegra 4 wurde nicht nur erwartet, er ist auch im Wesentlichen das, was die Gerüchteküche im Vorfeld ausgespuckt hatte.
Zu den Specs:
Vier Kerne, die auf dem ARMv15-Layout beruhen
Ein Companion Core für leichtere Aufgaben, ebenfalls A15, aber mit geringerem Takt und niedrigerer Leistungsaufnahme
72 Shader-Grafikeinheiten, allerdings keine Unified Shader
Ein integriertes LTE-Modem
Nvidia behauptet, dass Tegra 4 der derzeit performanteste Chip am Markt ist und selbst das aktuelle iPad leistungsmäßig in seine Schranken verweist. Gegenüber Tegra 3 soll das grafische Leistungspotential sechsmal so hoch sein, gegenüber Tegra 2 sogar zwanzigmal so hoch. Direct3D 11 und OpenGL 4.0 werden direkt unterstützt. Nvidia schließt zudem bei den maximalen Auflösungen zum Samsung Exynos 5 auf und unterstützt nun auch Auflösungen bis 2560 x 1600.
Der Tegra 4-Chip unterstützt hardwareseitig HDR-Imaging, sodass HDR-Fotos und -Videos schneller beziehungsweise in höherer Qualität aufgenommen werden können, auch nativer Support für andere erweiterte Kamerafunktionen ist integriert. Zum Takt und zur Fertigungsdichte hat Nvidia offiziell noch nichts bekannt gegeben, AnandTech berichtet aber, erfahren zu haben, dass der Tegra 4 Taktraten bis 1,9 GHz unterstützt und in 28 nm-Dichte gefertigt wird.
Auf der Pressekonferenz zeigte Nvidia als Leistungsdemonstration die deutlich bessere Performance beim Laden von Websites, verglichen mit dem Exynos 5 Dual im Nexus 10.
Neben dem Tegra 4 kündigte Nvidia auf seiner CES-Pressekonferenz auch den Cloud-Gaming-Service GRID und die mobile Spielkonsole Project Shield.
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